
Birgit Lutz, geboren 1974, ist als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung tätig. Zu ihrem Fachgebiet zählt Extremes aller Art. Sie ist die einzige Deutsche, die acht Mal am Nordpol war. Erstmals reiste sie im August 2007 mit dem russischen Eisbrecher Yamal zum Pol. Fasziniert und ergriffen von ihren Erlebnissen, wurde sie sofort mit dem arktischen Virus infiziert und reiste immer wieder dorthin. Mittlerweile hat sie 15 Reisen in die Arktis und eine in die Antarktis unternommen. Sie befasst sich auch wissenschaftlich mit der Arktis, studiert derzeit an der in Kanada angesiedelten University of the Arctic, hält an Bord von Expeditionsschiffen Vorträge über Abenteuer und das empfindliche Ökosystem und bewahrt Passagiere davor, von Eisbären gefressen zu werden. 2010 wurde sie mit dem Journalistenpreis der Unionhilfswerk Stiftung ausgezeichnet, 2011 mit dem Karl-Buchrucker-Preis und dem Dr. Georg Schreiber Medienpreis. Als nächstes plant sie eine Grönland-Durchquerung. Birgit Lutz lebt am Schliersee und ist Mitglied der deutschen Gesellschaft für Polarforschung.
